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Das Team im Sommersemester 2026
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Saskia Limbach
Saskia Limbach ist die Nachwuchsgruppenleiterin des WidowsPrint-Projekts. Zuvor war sie an verschiedenen Projekten an den Universitäten Heidelberg, Mailand und Mainz beteiligt, die sich sowohl mit Aspekten der Materialität als auch der Digital Humanities befassten. Saskia Limbach promovierte in Geschichte an der University of St Andrews und veröffentlichte ihre Monografie Government Use of Print. Official Publications in the Holy Roman Empire, 1500–1600 in der Reihe Studien zur Europäischen Rechtsgeschichte des Max-Planck-Instituts für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie. Die Studie wurde von der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen mit dem Preis der Geisteswissenschaften ausgezeichnet. Saskia Limbachs Forschung konzentriert sich auf Aspekte der Wirtschafts-, Kultur- und Rechtsgeschichte, wobei ihr aktueller Schwerpunkt auf dem frühen Buchgeschäft sowie der Arbeit von Frauen liegt.
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Erik Wendlandt
Im WidowsPrint-Projekt befasst sich Erik vor allem mit den Auflagenhöhen und den Verkaufszahlen der Drucke in der Frühen Neuzeit. Diese erschließt er vor allem durch Archivalien wie Briefe, Register und Rechnungen. Anhand dieser erstmals im größeren Rahmen ausgewerteten Daten soll anschließend das wirtschaftliche Handeln der Drucker:innen sowie die Relevanz verschiedener Bücher und Genres für den Buchmarkt herausgearbeitet werden.
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Hanna de Lange
Hanna de Lange ist Postdoktorandin im Rahmen des WidowsPrint-Projekts an der Georg-August-Universität Göttingen. Im Jahr 2023 promovierte sie in Geschichte an der University of St Andrews. In ihrer Dissertation untersuchte sie die Verbreitung von in England gedruckten Büchern auf dem nordeuropäischen Buchmarkt. Von 2024 bis 2025 war sie Postdoktorandin im Projekt Unlocking the Fagel Collection am Trinity College Dublin. Im WidowsPrint-Projekt untersucht Hanna die Spezialgebiete von Witwen mit Fokus auf periodische Drucke. Hanna rekonstruiert die Aktivitäten und Rollen dieser Frauen und vergleicht sie mit Buchdruckerinnen in anderen europäischen Regionen, darunter die Niederlande, England und Dänemark.
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Jessica Farrell-Jobst
Jessica Farrell-Jobst ist Gastwissenschaftlerin im Rahmen des WidowsPrint-Projekts an der Georg-August-Universität Göttingen. Sie beschäftigt sich vor allem mit Gender, Buchdruck und frühneuzeitlicher Arbeit. Ihre Dissertation schloss sie 2021 an der University of St Andrews ab, wo sie die Schnittstelle zwischen Gender und Buchproduktion untersuchte. Im Jahre 2025 veröffentlichte sie den Sammelband Gender and the Book Trades bei Brill. Im Rahmen des WidowsPrint-Projekts vertieft Jessica ihre Forschung zu Buchhändlerinnen und analysiert geschlechtsspezifische und drucktechnische Aspekte in der Reichsstadt Nürnberg. Außerdem wird sie im Rahmen des Projekts an Themen wie dem Drucken für Institutionen, die Gestaltung beruflicher Identitäten von Witwen sowie dem Themenkomplex Gender und gedruckte Leichenpredigten mitarbeiten.
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Lucas Thiemann
Lucas unterstützt das Projekt bei der Erhebung und Verwaltung von Daten zu Auflagenhöhen der Drucke des 16. und 17. Jahrhunderts. Außerdem untersucht er die geschäftlichen Netzwerke der Drucker:innen anhand der Wiederverwendung von Druckstöcken und Kupferplatten durch die digitale Analyse der gedruckten Illustrationen. Mithilfe der Informationen über die Wiederverwendung der Druckstöcke sollen Verbindungen sichtbar gemacht werden, die unser Bild von den sozialen und geschäftlichen Beziehungen der Druckerwitwen weiter vervollständigen.
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Paul Schultes
Paul Schultes beschäftigt sich vor allem mit den Drucklegungen von Witwen für Universitäten im Alten Reich. Den Forschungsschwerpunkt legt er dabei vor allem auf die beiden protestantischen Universitätsorte Leipzig und Jena. In seiner Arbeit gilt sein Hauptinteresse zunächst der geschlechtsspezifischen Produktion der Offizinen, die zentral an die Frage nach Auflagenhöhen gebunden ist. Daneben beschäftigt sich Paul Schultes mit dem Verhältnis der Produktivität von Druckerwitwen und männlichen Druckern. Sein Interesse gilt hierbei der Frage, inwieweit die Geschlechterdifferenz die rechtliche, ökonomische und soziale Stellung von Witwen beeinflusste, die im Kontext der frühneuzeitlichen Universitäten agierten.
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