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Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet, fühlt sie sich den Werten von Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit sowie der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Etwa 28.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

Lebendige Umwelt: Akustische Handlungsfähigkeit im Anthropozän

Die Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Birgit Abels von der Universität Göttingen hat einen Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) erhalten. Für einen Zeitraum von fünf Jahren fördert der ERC ihr Projekt „Vibrant Environmentality: Sonic Agentivity in the Anthropocene“ (VibE) mit rund 2,6 Millionen Euro. In dem Projekt erforscht Abels mit ihrem Team, wie Menschen sich ihre Welt durch das Hören erschaffen und wie Musikmachen ein Schlüssel zu möglichen Antworten auf existenzielle Krisen sein kann.

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INSIDE: das verborgene Magnetfeld der Sonne

Prof. Dr. Laurent Gizon, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung und Universität Göttingen, hat einen Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) bekommen. Der ERC fördert sein Projekt „Mapping Magnetic Fields in the Solar Interior“ (INSIDE) fünf Jahre lang mit 2,5 Millionen Euro. Es zielt darauf ab, eine der wichtigsten ungeklärten Fragen der Sonnenphysik zu beantworten: Wie sieht das Magnetfeld der Sonne unter ihrer Oberfläche aus?

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Auszeichnung für Agrarrechtler

Der Agrarrechtler Prof. Dr. José Martinez von der Universität Göttingen hat eine Ehrendoktorwürde der Universidad Santo Tomás in Bogotá, Kolumbien, erhalten. Die Universidad Santo Tomás würdigt damit seine langjährigen Verdienste um die akademische Zusammenarbeit zwischen den Juristischen Fakultäten der beiden Hochschulen, außerdem seinen Einsatz im 2016 gegründeten Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstitut CAPAZ.

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Zukunftswälder gemeinsam gestalten

Wälder verändern sich durch den Klimawandel drastisch. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat deshalb untersucht, wie sich Menschen, die Wald besitzen, an Wald interessiert sind und die Gesellschaft im Allgemeinen besser erreichen und in den Schutz sowie die Nutzung von Zukunftswäldern einbinden lassen. Dazu hat die Forschungsgruppe Zielgruppen definiert und passgenaue Kommunikationsstrategien entwickelt.

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Traditionelle Landwirtschaft fördert Ernährung, Ökosysteme und kulturelle Identität

Traditionell bewirtschaftetes Agrarland kann Menschen mit Nahrung versorgen und gleichzeitig Ökosysteme und kulturelle Traditionen bewahren. Das zeigt eine neue Studie. Darin haben Forschende vielfältige Formen der Landnutzung auf der ganzen Welt untersucht, die nach der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen als „Global wichtige Systeme des landwirtschaftlichen Kulturerbes“ gelten.

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Sonnenschutz einer Alge liefert Hinweise auf Evolution der Landpflanzen

Als die ersten Pflanzen vor über 500 Millionen Jahren ihren Lebensraum im Wasser verließen und an Land siedelten, waren sie völlig neuen Gefahren ausgesetzt, wie der prallen Sonne. Die UV-Strahlung war dabei besonders bedrohlich, denn sie kann DNA, Proteine und Zellstrukturen schädigen. Wie haben die Vorfahren der heutigen Landpflanzen das überlebt? Darüber gibt eine mikroskopisch kleine Alge nun Aufschluss.

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