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Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet, fühlt sie sich den Werten von Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit sowie der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Etwa 28.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

Trockenheit verändert Schädlingsbefall

Trockenheit beeinflusst nicht nur das Wachstum von Kulturpflanzen, sondern auch deren Wechselwirkungen mit Schädlingen. Letzteres hängt auch vom Grad der Trockenheit ab. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat nun gezeigt, dass mäßige Trockenheit die Entwicklung von Rübenfliegenlarven an Zuckerrüben fördert, während sich starke Trockenheit sowohl auf die Pflanzen als auch auf die Schädlinge nachteilig auswirkt.

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Auf der Karte nach Jerusalem

In den Sammlungen des Archäologischen Instituts der Universität Göttingen befindet sich eine einzigartige großformatige Kopie der Madaba-Karte. Diese gilt als älteste kartografische Darstellung des Heiligen Landes, vor allem Jerusalems. Im Rahmen des Projekts „Auf der Karte nach Jerusalem. Die Madaba-Karte in Göttingen – Kopie, Kontext und Vermittlung eines spätantiken Mosaiks“ sollen Studentinnen und Studenten nun interaktive Stationen, Ausstellunginhalte und digitale Formate entwickeln.

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Neue Strategien zum Erhalt einheimischer Kakaosorten

Der Massenanbau von Kakao verdrängt in Anbauländern wie Peru häufig einheimische Sorten. Doch lokale Kakaosorten liefern besonders aromatische Bohnen und tragen zur genetischen Vielfalt bei. Wie sich hoher Ertrag und genetische Vielfalt verbinden lassen, hat nun ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen und der Forschungsorganisation „Bioversity International“ gezeigt.

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Ungleichheit aus Sicht von Zugewanderten

Die Göttinger Sozialwissenschaftlerin Margherita Cusmano erhält einen Studienpreis der Körber-Stiftung. Für ihre Dissertation „How Migrants View Economic Inequality: A Mixed-Methods Study in Germany“ wurde sie mit dem zweiten Preis in der Sektion Sozialwissenschaften ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

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Wörter bauen Brücken

Forschende der Universität Göttingen sind an der neuesten Ausgabe des internationalen Kulturmagazins Jusur beteiligt gewesen. Der Göttinger Arabist und Islamwissenschaftler Prof. Dr. Sebastian Günther fungierte als Gastherausgeber für die wissenschaftlichen Beiträge, die Göttinger Altorientalistin Prof. Dr. Annette Zgoll ist mit einem inhaltlichen Fachartikel vertreten.

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KI-Forschung für präzisere Teilchenphysik-Simulationen

Die Universität Göttingen erhält rund 1,8 Millionen Euro für eine neue KI-Forschungsgruppe im Programm „KI-Forschungsgruppen Niedersachsen“ von zukunft.niedersachsen. Das fünfjährige Projekt „Production-ready AI for unbiased simulation in high energy physics“ wird von Dr. Timo Janßen am Institut für Theoretische Physik geleitet.

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Veranstaltungskalender


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