Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet, fühlt sie sich den Werten von Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit sowie der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Etwa 28.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.
Aktuelle Meldungen
Neue Impulse für nachhaltige und effiziente Stickstoffdüngung im Kartoffelanbau
Die Förderungsgemeinschaft der Kartoffelwirtschaft e.V. (FG) hat die Masterarbeiten von Tobias Kleimann und Leya Fröhlich aus den Agrarwissenschaften der Universität Göttingen ausgezeichnet. Beide Studien liefern praxisnahe Erkenntnisse für eine ressourceneffiziente Düngungsstrategie und leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer nachhaltigen Kartoffelproduktion.
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Europas Naturschutzgebiete neu denken
Natura 2000 gilt als Meilenstein: In dem EU-weiten Netz aus 27.000 Schutzgebieten sollen Pflanzen- und Tierarten und ihre Lebensräume erhalten bleiben. Doch viele dieser Arten und Landschaften sind in einem ungünstigen Zustand, sagen Fachleute. Forschende zeigen nun, wie ein biokultureller Ansatz neue Wege eröffnen kann, indem Aspekte wie Traditionen, Werte und Wissen der Menschen vor Ort in den Naturschutz einfließen.
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Jede Menge Elefantenfleisch
Eine Mergelgrube im Jahr 1948: Ein Schuldirektor legt mit Helfern in 125.000 Jahre alten Ablagerungen der letzten Warmzeit das Skelett eines Waldelefanten frei. Er ist einer Sensation auf der Spur: Zwischen den Rippen entdeckt das Team eine vollständige Holzlanze des Neandertalers. Zeugt der Fund von einer Großwildjagd? Forschende haben die Rolle des Neandertalers für die Ablagerungen erstmals systematisch untersucht.
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Steinhummeln sind Wirte für gefährliches Bienen-Virus
Eine blühende Wiese ist eine Nahrungsquelle: Bienen und andere Insekten treffen hier bei Blütenbesuchen aufeinander. Gleichzeitig ist sie ein Übertragungsort für Viren, die bedrohliche Infektionen auslösen. Bislang ging man davon aus, dass nur Honigbienen als Wirte dienen und Wildbienen wie Hummeln anstecken. Eine neue Studie zeigt jedoch: Auch Wildbienen verbreiten Viren.
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„Risiken und Nebenwirkungen“ in der Behandlung von Krebs kalkulierbarer machen
Das Multiple Myelom, eine Krebserkrankung, ist bislang unheilbar. Verschiedene Therapien können aber den Grad der Erkrankung stabil halten und Beschwerden mindern. Ein Ansatz ist die Behandlung mit Stammzellen des eigenen Körpers. Mit Methoden des Maschinellen Lernens haben Forschende aufgezeigt, unter welchen Voraussetzungen diese in Teilen sicher ambulant durchgeführt werden kann.
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Nachhaltiges Bauen mit Holz
Energieintensive Baustoffe durch neue, nachhaltige Produkte ersetzen: Mit diesem Ziel ist ein Forschungsprojekt unter der Leitung der Universität Göttingen gestartet. Gemeinsam mit der TH Ostwestfalen-Lippe und der HAWK wollen die Forschenden Holzprodukte und -verbindungen entwickeln, die nachhaltiger sind als bisherige fossilbasierte Baustoffe. Die Joachim Herz Stiftung fördert das Vorhaben „CO2-Binder“ drei Jahre lang mit insgesamt rund einer Million Euro.
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