Jan Renken, M.A.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
VitaJan Renken studierte Geschichtswissenschaft und Italienisch an den Universitäten Göttingen und Bologna. 2011 schloss er sein BA-Studium, 2015 dann sein Masterstudium an der Georg-August-Universität Göttingen ab. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Petra Terhoeven und Prof. Dr. Dirk Schumann bearbeitete er in den Jahren 2016 bis 2018 das mit Drittelmitteln des Programms Pro*Niedersachsen geförderte Forschungsprojekt „Die Universität Göttingen nach dem Nationalsozialismus. Vergangenheitspolitische Kommunikation am Beispiel der Fächer Geschichte und Physik (1945-1965)“. Es folgten weitere Anstellungen als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrverpflichtungen im Bereich Geschichtswissenschaft am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte Göttingen. Die 2019 begonnene Arbeit an seiner Dissertation schließt er im Frühjahr 2025 ab.
Seit April 2025 ist er erneut wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte.
Seit April 2025 ist er erneut wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte.
Forschungsschwerpunkte
- Polizeigeschichte
- Demokratiegeschichte
- Geschichte sozialer Bewegungen
- Geschlechtergeschichte
- Kulturgeschichte der Politik
Aktuelles Forschungsprojekt (Dissertation)
„Notwendig geworden, dass die Polizei sich zu einem mitgestaltenden Subjekt in unserer Gesellschaft entwickelte“. Die Gewerkschaft der Polizei als Demokratisierungsagentur in der bundesrepublikanischen Polizei- und Innenpolitik (1949-1990) (Abgabe April 2025)
Publikationen
Aufsätze
- Gewerkschaftsmacht als Agentur der (Un)Sicherheit. Die Gewerkschaft der Polizei in Securitization-Prozessen in der Bundesrepublik, in: Polizei und Sicherheit. Akteure - Heuristik – Repertoires, hg. von Sabine Mecking und Martin Göllnitz, Wiesbaden 2023 (Geschichte und Ethik der Polizei und öffentlichen Verwaltung), S. 169-198.
- Erinnerung als Lebensaufgabe. Versöhnliche Wiedernäherung und politischer Widerspruch der Remigranten Max und Hedwig Born in der Bundesrepublik, in: Strategien der Selbstbehauptung. Vergangenheitspolitische Kommunikation an der Universität Göttingen, hg. von Petra Terhoeven und Dirk Schumann, Göttingen 2021 (Veröffentlichungen des Zeitgeschichtlichen Arbeitskreises Niedersachsen), S. 262-309.
- Hermann Heimpel und das „Historische Colloquium“. Selbstentnazifizierung und demokratischer Aufbruch einer „historisch-politischen Arbeitsgemeinschaft“ (1947-1965), in: Strategien der Selbstbehauptung. Vergangenheitspolitische Kommunikation an der Universität Göttingen, hg. von Petra Terhoeven und Dirk Schumann, Göttingen 2021 (Veröffentlichungen des Zeitgeschichtlichen Arbeitskreises Niedersachsen), S. 142-234.
Tagungsberichte
- Exit. Ausstieg und Verweigerung in „offenen Gesellschaften“ nach 1945, 17.06.2016 - 18.06.2016, in: H-Soz-Kult, 08.09.2016, www.hsozkult.de/conferencereport/id/fdkn-125286.
Vorträge (Auswahl)
2022
- »Eine bedeutende staatstragende Gewerkschaft«. Die Gewerkschaft der Polizei in der frühen Bundesrepublik im Spannungsfeld von Vergangenheits-, Gewerkschafts- und Staatspolitik“, Kolloquium für Neuere und Neueste Geschichte und Zeitgeschichte (Lehrstuhl für Zeitgeschichte und Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Halle-Wittenberg)
- Ambivalenzen der Arbeit. Polizeigewerkschaftliche Perspektiven auf eine Transformation der Gesellschaft 1949–1969, 31. Kolloquium zur Polizeigeschichte (Institut für Historische Sozialforschung, Arbeiterkammer Wien, Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien)
2021
- Die Konzeptionalisierung und Organisierung von Interessen in den Polizeigewerkschaften in der Bundesrepublik 1949-89, 13. Kolloquium Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften (Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg, Bielefeld Graduate School in History and Sociology, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Historisches Seminar der Universität Leipzig)
- Polizeigewerkschaften in der Bundesrepublik. Perspektiven und Probleme der historiographischen Analyse, 30. Kolloquium zur Polizeigeschichte (Institut für Hessische Landesgeschichte Philipps-Universität Marburg, SFB 138 „Dynamiken der Sicherheit“, Hessisches Landesarchiv)
- »Über die Rolle einer bloßen Interessenvertretung längst hinausgewachsen«. Der Aufstieg der Polizeigewerkschaften in der Bundesrepublik zwischen 1949 und 1969, Forschungskolloquium zur Neueren und Neuesten Geschichte (Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte und Lehrstuhl für Europäische Kultur- und Zeitgeschichte Göttingen)
Lehrveranstaltungen
Sommersemester 2025
- Proseminar: Massenmedien, public relations und politische Öffentlichkeit in der Bundesrepublik
- Proseminar: NS-Vergangenheit und Demokratie in der Bundesrepublik
Wintersemester 2023/24
- Proseminar, Thema: „Polizeigeschichte in der Bonner Republik“
Sommersemester 2019
- Aufbauseminar, Thema: „Geschichte der Polizei in der Bundesrepublik“
Betreute Abschlussarbeiten (Bachelorarbeiten)
- Oliver Hillmer: Landgewinnung für Deutschland? - Moorkultivierung im Ersten Weltkrieg am Beispiel der preußischen Kriegsgefangenenlager Gösloh und Fuchsberg (1915-1918), (April 2025, Zweitbetreuung).
- Baraa Refaee: Einmal und nie wieder. Kontroversen über das Kontaktsperregesetz im Kampf gegen die RAF im Deutschen Herbst 1977, (April 2024, Zweitbetreuung).