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Lehre: Get [IN]spired - neue Ideen für Ihre Lehre 2026

Am Dienstag, den 6. Oktober 2026, findet im vierten Obergeschoss des Verfügungsgebäudes erneut unser Inspirationstag für die Lehre statt. In Workshops, Vorträgen und interaktiven Formaten erhalten Sie neue Impulse für Ihre digitale und analoge Lehrpraxis.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem der reflektierte Einsatz künstlicher Intelligenz, KI-resistente Prüfungsaufgaben, aktivierende digitale Lehre, wissenschaftliches Arbeiten mit KI sowie verschiedene Werkzeuge für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen.

Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Raum für den Austausch mit anderen Lehrenden sowie mit den beteiligten Teams und Referent*innen.

Zeitplan

09:00
Ankommen und Anmeldung im Verfügungsgebäude
09:30 - 09:35
Begrüßung
09:45 - 10:40
Raum 1 KI-resistente Aufgaben in Prüfungen
Raum 2 KI kritisch mit Studierenden reflektieren
Raum 3 Prompting leicht gemacht - Grundlagen
10:50 - 11:20
Lernen mit intelligenten Worked Examples
11:30 - 12:30
Raum 1 Aktivierende Lehre mit digitalen Tools
Raum 2 KI im wissenschaftlichen Arbeiten
Raum 3 Kann man den KI-Diensten der Universität trauen?
12:30 - 13:30
Mittag mit Suppe und Austausch
13:30 - 15:00
Raum 1 und Raum 2 Toolmarktplatz
Raum 3 RAG-Mini-Einführung
1. Durchlauf: 13:30 - 14:15
2. Durchlauf: 14:15 - 15:00
15:05 - 16:05
GAIA - Von der Funktion zum Einsatz in den Signature Classes
16:10 - 16:30
Abschluss

Programmbeschreibungen

09:45 - 10:40

mit Jacqueline Frank und York Hagmayer und Georg-Elias-Müller Institut für Psychologie, Universität Göttingen in Raum 1
Wie lässt sich KI in der Lehre so einsetzen, dass sie kritisches Denken fördert, statt es zu ersetzen? Der Workshop stellt konkrete Lernszenarien vor - von Quellenkritik über sokratisches Tutoring bis zur Debatte mit KI-Systemen und gibt Impulse für deren Einsatz in der eigenen Lehrveranstaltung.
mit Almut Reiner in Raum 2
Large-Language-Models (LLMs) wie ChatGPT gefährden die Validität von Online Klausuren, da Studierende sie auch bei diesen nutzen und LLMs klassische Formate wie Single-Choice-Fragen sehr gut lösen können. Auf Basis einer Stärken-Schwächen-Analyse wurden KI-resistente Aufgabentypen entwickelt: Studien zeigen, dass viele LLMs diese nicht optimal lösen und ein Teil der Studierenden sie mit KI-Unterstützung übertreffen kann. Gemeinsam soll diskutiert werden, was das für die Gestaltung von Online-Assessments bedeutet und ob KI-resistente Aufgaben eine Alternative zur technischen Überwachung bieten.

10:50 - 11:20

mit Dr. Larissa Hahn
Der Beitrag stellt Worked Examples, d.h. Musterbeispiele, als bewährtes didaktisches Format vor und zeigt, wie KI dabei als Diskussionspartner zur Unterstützung des Lernens eingesetzt werden kann. Grundlage ist eine im GAIA-Projekt entstandene Studie aus der Studieneingangsphase Physik, deren Ergebnisse und mögliche Impulse für die Hochschullehre präsentiert und diskutiert werden.

11:30 - 12:30

mit Dr. habil. Sigrun Lehnert, Leuphana Universität Lüneburg, in Raum 1
Gestalten Sie Ihre Lehre aktivierend, motivierend und didaktisch fundiert mit digitalen Tools, die Lernprozesse sinnvoll unterstützen. In diesem Workshop lernen Sie praxiserprobte digitale Werkzeuge kennen und reflektieren deren zielgerichteten Einsatz. In einer Werkstattphase gehen Sie von Ihren Lehrzielen aus und übertragen das Gelernte direkt in konkrete Lehr-Lern-Szenarien.
mit Sergej Schwab in Raum 2
Wie verändert künstliche Intelligenz den wissenschaftlichen Arbeitsprozess und welche Chancen ergeben sich daraus für die Hochschullehre? Der Vortrag gibt einen praxisnahen Überblick über aktuelle KI-Tools, die den wissenschaftlichen Arbeitsprozess von der Themenfindung über die Literaturrecherche bis hin zum Schreiben unterstützen. Anhand konkreter Beispiele und interaktiver Tool-Demonstrationen lernen die Teilnehmenden außerdem Anwendungen kennen, die Lehrende bei der Erstellung von Lehrmaterialien, Prüfungsaufgaben und individualisierten Lernangeboten sinnvoll einsetzen können.
mit Dr. Dirk Lanwert in Raum 3
Der Beitrag beschäftigt sich mit den KI-Angeboten der Universität und der Frage, unter welchen Voraussetzungen diese Dienste verantwortungsvoll in Studium und Lehre eingesetzt werden können.

13:30 - 15:00

in Raum 1 und Raum 2, 13:30 - 15:00
Auf dem Toolmarktplatz können Sie verschiedene digitale Anwendungen für Studium und Lehre kennenlernen, ausprobieren und sich direkt mit den jeweiligen Ansprechpersonen austauschen.

Vorgesehen sind unter anderem:
  • RECAPP mit Dr. Katrin Meyer
  • SHRIMP mit Regina Borovaya
  • Stud.IP-VIPS und Courseware mit Julix Kettler
  • eduVote mit Dr. Udo Kriete
  • Whiteboard und Audience-Response-Systeme mit Joschua Kolodzey und Anna-Lena Deibele
  • Dynexite mit Bernhard Weissbecker und Dr. Holger Markus
  • ChatAI & Co mit Mitarbeiter*innen der GWDG

mit Tatyana Tasche in Raum 4
In dieser Einführung werden erste Schritte für die Arbeit mit interaktiven Whiteboards vermittelt. Die Teilnehmenden lernen grundlegende Funktionen und mögliche Einsatzszenarien für die Hochschullehre kennen.
mit der GWDG in Raum 3
1. Durchlauf: 13:30 - 14:15 Uhr / 2. Durchlauf: 14:15 - 15:00 Uhr

In dieser 45-minütigen Session erhalten Teilnehmende ohne besondere KI-Vorkenntnisse eine leicht verständliche Einführung in Retrieval-Augmented Generation (RAG). Anhand eines Chatbot-Beispiels zeigen wir, wie Lernmaterialien automatisch eingebunden und interaktiv besprochen werden können. Praktische Tipps ermöglichen die sofortige Integration in eigene Lehrveranstaltungen. (Hinweis: Je nach Verfügbarkeit des Referenten wird die Veranstaltung ggf. auf Englisch gehalten.)

15:05 - 16:05

gemeinsamer Programmpunkt
In diesem Programmpunkt wird die im Projekt GAIA entwickelte KI-Tutorin vorgestellt. Zunächst wird ein Überblick über die Kernfunktionen gegeben. Anhand von drei Signature Classes wird anschließend gezeigt, wie die KI-Tutorin in den jeweiligen Lehrveranstaltungen konkret zum Einsatz kommt.

16:10 - 16:30

mit Dr. Dirk Lanwert
Zum Abschluss werden zentrale Eindrücke des Tages aufgegriffen und gemeinsam reflektiert. Dabei wird auch die Frage betrachtet, wie vertrauenswürdig die KI-Angebote der Universität sind und worauf bei ihrem Einsatz geachtet werden sollte.