Gleichstellungsorientierte Auswahlprozesse
Unconscious Bias Training of the University of Göttingen
--> Zum Tool: Unconscious Bias Training
Unbewusste Voreingenommenheit (Unconscious Bias) kann unsere Wahrnehmung beeinflussen und Entscheidungsprozesse in Auswahlverfahren verzerren. Das Unconscious Bias Training der Universität Göttingen soll Mitglieder von Berufungs- und Auswahlkommissionen dabei unterstützen, solche Effekte zu erkennen sowie Auswahlprozesse fair und transparent zu gestalten. Entwickelt im Rahmen des Professorinnenprogramms III trägt das Tool zur Umsetzung gleichstellungsorientierter Berufungs- und Bestellungsverfahren und zur Förderung von qualitätsgesicherten Auswahlprozessen an unserer Hochschule bei.
Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren sind zentrale Instrumente der Qualitätssicherung und damit langfristig von entscheidender Bedeutung für die Hochschulentwicklung und das Renommee der Hochschule. Professionelle, transparente Verfahren steigern die Qualität von Personalauswahlverfahren deutlich und tragen wesentlich dazu bei, Chancengleichheit zu gewährleisten. Im Umkehrschluss gilt, dass Gleichstellungsorientierung die Qualität der Prozesse positiv beeinflusst und sicherstellt, dass im Rahmen der Bestenauslese eine geeignete Person aus einer möglichst großen und heterogenen Grundgesamtheit ausgewählt werden kann und die vielfältigen Potentiale aller Bewerbenden eine faire Chance finden, sichtbar zu werden.
Das Projekt „gleichstellungsorientierte Auswahlprozesse“ versteht sich als Beitrag zur Optimierung von Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren an der Universität Göttingen aus Gleichstellungsperspektive und zielt langfristig auf die Steigerung der Frauenanteile auf den verschiedenen Qualifikationsstufen der wissenschaftlichen Karriere, insbesondere bei Professuren.
Sie haben aus Ihrer Fakultät oder Einrichtung heraus, innovative Projektideen zur Förderung gleichstellungsorientierter Auswahlprozesse? Dann informieren Sie sich über den Gleichstellungs-Innovations-Fonds.