Forschung
Willkommen auf den Seiten zur Forschung in der Abteilung Germanistische Linguistik!
Hier wollen wir einen kurzen Überblick über die an unserer Abteilung angesiedelten Forschungsprojekte geben. Sowohl hinsichtlich der Gegenstände, als auch in Bezug auf die Methoden ist die Forschung in unserer Abteilung sehr breit gefächert. Neben rein theoretischen Forschungsprojekten zu Themen der diachronen und synchronen Grammatik arbeiten wir in Einzel- und Verbundprojekten zu verschiedenen aktuellen Problemen der Sprachwissenschaft: von, beispielsweise, den phonologischen Eigenschaften der in Südniedersachsen gesprochenen Dialekte, über verschiedene syntaktische und semantischen Fragestellungen in Laut- und Gebärdensprache, bis hin zur Pragmatik des Lügens (ist das z.B. auch mit Gesten möglich?), sowie den linguistischen Eigenschaften reflexiver Passagen in narrativen Texten. Dabei kommen neben "klassischen" philologischen Methoden auch datengetriebene Ansätze aus der Korpus- und Computerlinguistik, sowie Methoden der experimentellen Psycholinguistik (Reaktionszeit- und Blickbewegungsmessung) zum Einsatz.
Forschungsprojekte
Liste der aktuellen Projekte seit 2021
- Göttinger Zentrum “Textstrukturen”
- 2022 - 2025 DFG-Projekt „Lying, deceiving, misleading: are we committed to our gestures?“ (im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms „Visual communication. Theoretical, empirical, and applied perspectives“)
- 2021–2026 DFG GRK 2636 Form-Meaning Mismatches
- 2021–2024 DFG-Netzwerk „Adverbial clauses and subordinate dependency relationships“
- 2019–2021 PRO*Niedersachsen-Forschungsprojekt „Wiedererzählen im Norden. Digitale Analyse weltlicher Erzählungen in niederdeutschen Inkunabeldrucken“ (mit der Abteilung Mediävistik).
- 2025-2028 DFG-Projekt „w-Konnektoren: Theorie und Diachronie nebensatzeinleitender w-Elemente im Deutschen“
- seit 2025„Historische, städtisch-ostfälische Umgangssprachen. Gestalt, Verbreitung, Entwicklung.“ (Fritz Thyssen Stiftung)
- Seit 2019 DFG-Projekt „Literatur strukturieren: Varianten und Funktionen reflexiver Passagen in fiktionalen Erzähltexten“, Schwerpunktprogramm 2207 Computational Literary Studies (mit C. Sporleder)
- Seit 2019 VW-Projekt „Unsichere Attribution: Potentiale und Grenzen eines Mixed-Methods-Ansatzes zur Untersuchung von Zuschreibungsphänomenen in fiktionalen und faktualen Texten“, Programm Geistes- und Kulturwissenschaften – digital: Forschungschancen, Methodenentwicklung und Reflexionspotentiale, (mit C. Sporleder, B. Gittel)
- DFG Sachbeihilfe „Aktionssensitivität in der Grammatik“ (mit Prof.Dr. Hedde Zeijlstra und Dr. Julie Goncharov), seit 2021.
- seit 2022 “Parts of Speech and Iconicity in German Sign Language (DGS)” (im Rahmen des Schwerpunktprogramms ViCom)
- "Barrierefreie Lehr- und Lernvideos in der Hochschule (BaLLviHo)"
- 2022-2024/2025-2026 DFG Sachbeihilfe„Revisiting Phrasal Units in the Nominal Domain“/“Neue Wege zur Nominalgruppe" (Eigene Stelle)
- 2022–2025 Parts of Speech and Iconicity in German Sign Language (DGS), unter DFG Priority Program 2392, zusammen mit Thomas Finkbeiner, Nina-Kristin Meister und Emiliano Zaccarella.
- 2022–2028 Visual Communication (ViCom), DFG Priority Program 2392, zusammen mit Cornelia Ebert.
- 2021–2024 Interactions between dynamic effects and alternative-based inferences in the study of meaning (IDEALISM), DFG-AHRC Research Project, zusammen mit Kollegen in Deutschland und dem Vereinigten Königreich.
- 2019–2022 symmetries and movement in spoken and sign languages, DFG Research Project, zusammen mit Hedde Zeijlstra.
- 2018–2021 The interpretation and processing of quantifiers in structurally ambiguous sentences: Insights from child language, DFG Research Project, zusammen mit Nivedita Mani und Hedde Zeijlstra.
- 2018–2024 Lehmann-Haupt International Doctoral Program (LHIDP), VW-Stiftung and Shota Rustaveli National Science Foundation, zusammen mit Kollegen in Deutschland und Georgien.
- 2017–2019 (Un)sichtbare Lebensgeschichten – Dokumentation des Lebens, der Kultur und der Sprache älterer tauber Menschen, PRO*Niedersachsen Forschungsprojekt, zusammen mit Annika Herrmann (IDGS, Hamburg).
- 2016–2020 The Sign Hub: Preserving, researching and fostering the linguistic, historical, and cultural heritage of European deaf signing communities with an integral resource, Horizon 2020; Chair: Josep Quer (Barcelona).
- 2015–2024 Understanding social relationships, DFG Research Training Group 2070; Sprecherin: Julia Fischer.
- seit 05/2024: Exploring multimodal prominence in Slicing gesture sequences (mit Frank Kügler & Pilar Prieto Vives)
- seit 04/2023: Vergleich rekurrenter Kopfbewegungen in deutscher Lautsprache und DGS (mit Anastasia Bauer)
- seit 03/2023: Bottom-up-formbasierte Ansätze zur Identifizierung von Gestentypen bei Schimpansen (mit Chiara Zulberti & Katja Liebal)
- seit 09/2022: Stabilisierungsprozesse in Gesten. Ein medienspezifischer und Modalitäten übergreifender Ansatz (DFG, Eigene Stelle)
- 01/2020-06/2024: Multimodal Stancetaking: Expressive Movement and Affective Stance. Political Debates in the German Bundestag and the Polish Sejm (DFG/NCN)
- 2019-2020 Entwicklung und Implementierung eines E-Learning-Moduls für die Einführungen in die Deutsche Gebärdensprache (DGS) (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur)
- 2023-2024 Weiterentwicklung des E-Learning-Moduls für die Einführungskurse DGS II und DGS III (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur)
- 2021 Daten lesen lernen – barrierefreie Lehrvideos (DaLeLe4ALL) (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur)
Drittmittelfinanzierte Projekte
- ViCom-Projekt: „Lying, deceiving, misleading: are we committed to our gestures? (Lügen, täuschen, in die Irre führen: Involvieren Gesten Commitment?)"
- „Barrierefreie Lehr- und Lernvideos in der Hochschullehre (BaLLviHo)“
- DFG-Projekt: „Neue Wege zur Nominalgruppe/Revisiting Phrasal Units in the Nominal Domain"
- Deutsche Gebärdensprache in Göttingen
- DFG-Netzwerk: „Adverbial clauses and subordinate dependency relationships“
- „Parts of Speech and Iconicity in German Sign Language (DGS), Schwerpunktprogramm ViCom 2329 (DFG)“
- Thomas Finkbeiner, Nina-Kristin Meister & Markus Steinbach: Weiterentwicklung des E-Learning-Moduls für die Einführungskurse DGS II und DGS III (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur) (2023-2024)
- Göttinger Universitäres Zentrum: „Textstrukturen: Analyse und Verarbeitung“/„Text Structures: Analysis and Processing“
- Graduiertenkolleg 2636: „Form-meaning mismatches"
- PRO*Niedersachsen-Projekt: "Wiedererzählen im Norden. Digitale Analyse weltlicher Erzählungen in niederdeutschen Inkunabeln"
- DFG-Projekt: "Structuring Literature"
- VolkswagenStiftung: "Unsichere Attribution Zuschreibungsphänomene in fiktionalen und faktualen Texten"
Individuelle Buchprojekte
- Thomas Finkbeiner, Nina-Kristin Meister & Liona Paulus: 100 Fragen und Antworten rund um die Deutsche Gebärdensprache (DGS). Buske: Hamburg.
Lehrprojekte
Universität Göttingen
Seminar für Deutsche Philologie
Jacob-Grimm-Haus
Käte-Hamburger-Weg 3
D - 37073 Göttingen
Kontakt
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