Sicherheitsvorfall
Wie geht man bei einem ­Sicherheitsvorfall vor?
1. Ruhig bleiben, keine Panik!
2. Alle Aktivitäten auf dem betroffenen Gerät einstellen.
3. Betroffenes Gerät vom Datennetz trennen (LAN-Kabel entfernen und Flugmodus einschalten).
4. Gerät nicht ausschalten.
5. Expertenhilfe suchen und auf Anweisung warten.
Zuständige Experten:
- In erster Linie die Informationssicherheitskoordinatoren:
Können im Sekretariat der jeweiligen Einrichtungen erfragt werden.
Falls diese nicht erreichbar sein sollten, dann bitte die entsprechende IT-Hotline informieren.
- IT-Hotline UNI: +49 (0)551 39-10100
- IT-Hotline UMG: +49 (0)551 39-60060
- Security Operations Center: +49 (0)551 39-30500 (für IT-Verantwortliche)
- Support GWDG : +49 (0)551 39-30000
6. Vorgesetzte über den Vorfall informieren.
Welche Informationen werden benötigt?
- Wer meldet den Vorfall? Wer ist betroffen?
- Was ist passiert? Was ist betroffen (Gerät, Software, Anwendung)?
- Wie äußert sich der Vorfall (ungewöhnliches Verhalten, Fehlen/Beschädigung/Löschung von Dateien)?
- Wann ist es passiert?
- Wo befindet sich das betroffene IT-Gerät?
- Wie viele Personen sind noch davon betroffen?
Was passiert nach der Meldung?
- Die Meldung wird geprüft.
- Sie werden über das weitere Vorgehen informiert.
- Es werden Sofortmaßnahmen ergriffen.
- Der Vorfall wird dokumentiert und analysiert, um zukünftige Vorfälle zu verhindern.
Warum ist eine Meldung wichtig?
- Sie schützen sich und andere: Ein Vorfall, den Sie melden, kann viele vor Schaden bewahren.
- Sie helfen der Forschung: Sensible Daten (z.B. Patente oder Forschungsdaten) werden besser geschützt.
- Sie stärken die Sicherheitskultur: Jede Meldung zeigt, dass Sicherheit für uns alle zählt.
Beispiele
- Erfolgreicher Angriff durch bösartige E-Mail oder falschem Link im Webbrowser
- Schadprogramme werden auf dem Gerät gefunden
- Das Gerät verhält sich anders oder funktioniert nicht mehr
- Erpressung oder Nötigung, um vertrauliche Informationen herauszugeben, Regeln zu missachten
- Informationen werden von fremden Personen (persönlich, per E-Mail oder Telefon) erfragt
- Versehentliche Weitergabe vertraulicher Informationen
- Diebstahl oder Verlust von dienstlichen Geräten (Laptops, USB-Sticks, Externe-Festplatten) oder Dokumenten
- Unangekündigt und plötzlich stehen neue Geräte oder Gegenstände in den Räumlichkeiten (andere Computer, USB-Geräte, Boxen, Kabel)
Sollte eines dieser Beispiele zutreffen, dann wenden Sie sich an die lokalen Informationssicherheitskoordinatoren oder die entsprechende IT-Hotline. Nähere Informationen finden Sie im oberen Bereich dieser Seite.
Definition
- Negatives Ereignis, das den normalen Betrieb unterbricht und die Informationssicherheit (Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und/oder Integrität) von Daten, Informationen, Geschäftsprozessen, IT-Services, IT-Systemen, IT-Anwendungen und der Universitätsinfrastruktur beeinträchtigt
- Ein Sicherheitsvorfall liegt vor, wenn:
- Daten/Informationen unerlaubt bearbeitet, gelöscht oder offengelegt wurden
- personenbezogene Daten, Forschungsdaten oder Universitäts- sowie Firmendaten betroffen sind
- Systeme/Anwendungen/Infrastruktur unberechtigt manipuliert, gelöscht, zerstört, offengelegt oder eingeschränkt wurden